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Sehr geehrte Damen und Herren, gestern war ich in Ihrer schönen Stadt und bin über die Stolpersteine der Familie Shapiro gestolpert, so dass ich heute gleich im Internet recherchiert habe. Tolle Arbeit gegen das Vergessen..... Mit freundlichen Grüßen von Marion Miedel, ebenfalls engagiert in der Regensburger Stolpersteingruppe. |
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Kommentar der Redaktion: Vielen Dank! | |
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Ort: Bamberg Name: A. Reindl Eintrag: 28.11.2010 23:22:24 |
Lieber Herr Dr. Czugunow-Schmitt, im FT Las ich von dem Zivilcourage-Stolperstein für das KHG. Eigentlich dachte ich, die Stolpersteine Gunter Demnigs seien für jüdische Mitbürger bestimmt, die im Dritten Reich ermordet wurden. Ich schrieb einmal einen Leserbrief darüber, dass man den Auschwitztag nicht mit anderem vermengen solle. Mit den Stolpersteinen halte ich es eigentlich auch so. Sie schätzen doch ein Lebenszeichen? Auch wenn es diemals ein etwas kritisches ist. Was amcht das Dreierdenkmal? Herzliche Grüße A. Reindl |
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Kommentar der Redaktion: Sehr geehrter Herr Dr.Reindl, bei dem "Stolperstein" vor dem KHG handelt es sich nicht um einen der "Stolpersteine gegen das Vergessen", wie sie vor den Häusern verlegt werden, in denen Opfer des Nazionalsozialismus wohnten, sondern um den Zivilcouragepreis 2010 der Willy Aron Gesellschaft, der von Gunter Demnig äußerlich ganz änlich wie ein "Stolperstein gegen das Vergessen" gestaltet wird. Allerdings kommt da ein anderer Text auf die Messingplatte. Das Foto der Messingplatte vor dem KHG maile ich Ihnen zu, daraus können Sie den Unterschied klar ersehen. Der Zivilcouragepreis 2010 wollten wir der Schülergruppe des KHG und ihrer Lehrerin zuerkennen, die die "Versöhnungsfahrt" nach Auschwitz unternommen haben und danach mehrere Vorträge über ihre Reise außerordentlich eindrucksvoll veranstaltet haben. Diese Schüler haben sich selbst nach der Auschwitzfahrt die Aufgabe gestellt ab jetzt "Botschafter des Erinnerns an die Naziopfer" zu werden. Das hat die WAG akzeptiert und den Text auf dem Zivilcouragepreis-Stein entsprechend ändern wollen. Die Schulleitung und Frau Horn und das Lehrerkollegium vom KHG waren dann von der Idee der Schüler, "Botschafter des Erinnerns" zu werden, so angetan, dass sie diese Verpflichtung für die ganze Schule übernehmen haben. Die WAG und auch Gunter Demnig ließen sich überzeugen und auch die eigentlichen Preisträger, die Schülergruppe, war dafür, dass jetzt das ganze KHG zum "Botschafter des Erinnerns" werden sollte. Es entspäche auch ganz der Tradition des KHG, in dem auch schon Hans Wölfel und auch Thomas Dehler gelernt haben, meinte der Schulleiter Michael Strehler. Er sagte weiter: "Es ist ein Erfolg der Vortragstätigkeit und der Überzeugungsarbeit der fünf KHG-Schülerinnen und -Schüler, die ihre Erlebnisse bei der Auschwitzfahrt und ihre daraus gezogenen Schlußfolgerungen so eindringlich dargestellt haben." Sehr geehrter Herr Dr. Reindl, gerne würde ich Ihre Frage und meine Antwort in unsere HP stellen, weil Ihre Frage sicher auch andere Bamberger beschäftigt und meine Antwort auch diese Personen lesen können. Für Ihre Erlaubnis wäre ich dankbar. Ich bin auch für Ihre Frage dankbar. Herzlichen Gruß Ihr Dr. Nikolai Czugunow-Schmitt | |
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Vielen Dank für die lesenswerte aktuelle "Zivilcouragerede" von Dr. Alwin Reindl! Die Rede verdient es zu Recht, einem breiteren Publikum bekannt gemacht zu werden. Über Willy Aron sagt der Redner, dass aus der einschlägigen Literatur nicht bekannt ist, "[i]nwieweit die Eltern Aron der israelitischen Gemeinde Bambergs verbunden waren, und welche Rolle das Bekenntnis zum Judentum im Leben ihres Sohnes spielte". Dies entspricht auch meinem Wissensstand zur Quellenlage. Im Konzept für das "Denkmal Bamberger Widerstand" wird Willy Aron hingegen als "gläubiger Jude" bezeichnet. Angesichts der kontroversen Debatte um das Denkmal wäre besser ein vorsichtiger Umgang mit der begrenzten Quellenlage angeraten - damit das Denkmal, dessen Umsetzung alle Unterstützung verdient, nicht unter die Räder kommt. Ich wünsche der Willy-Aron-Gesellschaft für die Verwirklichung des Denkmals alles Gute und viel Erfolg - zur Ehre der Bamberger Widerstandskämpfer, zur Mahnung für die Nachkommen! |
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Sehr geehrter Herr Lang, die Germania Judaica bestätigt den Eingang Ihrer Sendung: "Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e.V." 2-4/2009 Wir danken Ihnen sehr für Ihr Geschenk und freuen uns, diese wichtigen Publikationen interessierten Leserinnen und Lesern zur Verfügung stellen zu können. Mit freundlichen Grüßen i.A. Rita Rahmann Germania Judaica Josef-Haubrich-Hof 1 50676 Köln |
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Kommentar der Redaktion: Verehrte Frau Rahmann, die Willy Aron Gesellschaft hat sich zur Aufgabe gesetzt, Zivilcourage zu wecken und historisches Wissen über Zivilcourage am Leben zu halten. Daher ist es uns ein Vergnügen, wenn wir eine möglichst große Leserschaft für unsere Arbeitspapiere erreichen. In diesem Sinne werden wir der "Germania Judaica" auch weiterhin gerne unser Angebot zur Verfügung stellen. Dank von unserer Seite nach Köln, Ihr Heinrich Lang | |
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Schülerin des Tassilo Gymnasiums Simbach am Inn und darf im Fach Deutsch ein Referat über das Thema Stolpersteine ablegen. Können Sie mir hierfür ein paar Hintergrundinformationen, welche nicht im Internet stehen, zukommen lassen? Ich würde mich über eine Antwort freuen! Einen schönen Nachmittag noch! Mit freundlichen Grüßen Jana Bäumler |
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Kommentar der Redaktion: Liebe Jana Bäumler, ich freue mich sehr über Ihr Interesse am Thema "Stolpersteine" wir haben sehr viele Informationen zu diesem Thema in unserer Homepage der Willy-Aron-Gesellschaft stehen. Zusätzliche Informationen haben wir nicht. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der weiteren Bearbeitung des Themas. Dr. Nikolai Czugunow-Schmitt Vorsitzender der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e.V. | |
Die komplette Liste unserer Arbeitspapiere seit Beginn der Publikationen finden Sie in der Navigation links unter „Forschung”.